Sanghatag
02.05.2026
Wir hatten es gut am letzten Sanghatag, einem sonnigen Aprilsonntag.
Zunächst ist ein volles Zendo immer eine feine Sache.
Wenn dazu noch langjährig vertraute Gesichter sich mit kürzlich hinzugekommenen Wind & Wolkens vermengen, wenn einige Mitglieder aus unserer entfernteren Familie es sich nicht nehmen lassen, nur für diesen Tag anzureisen, wenn ein schöner Austausch erwächst aus unserem gemeinsamen Erforschen von Dogens Sansuikyo, dem "Sutra der Berge und Wasser", dann spiegelt sich darin eine Gemeinschaft wider, deren Wogen auch nach dem Verklingen des gemeinsamen Tages noch lange nachschwingen können.
Vielen Dank an alle, die gekommen sind!
Zunächst ist ein volles Zendo immer eine feine Sache.
Wenn dazu noch langjährig vertraute Gesichter sich mit kürzlich hinzugekommenen Wind & Wolkens vermengen, wenn einige Mitglieder aus unserer entfernteren Familie es sich nicht nehmen lassen, nur für diesen Tag anzureisen, wenn ein schöner Austausch erwächst aus unserem gemeinsamen Erforschen von Dogens Sansuikyo, dem "Sutra der Berge und Wasser", dann spiegelt sich darin eine Gemeinschaft wider, deren Wogen auch nach dem Verklingen des gemeinsamen Tages noch lange nachschwingen können.
Vielen Dank an alle, die gekommen sind!


Ango
22.04.2026
Unser "Friedliches Verweilen" im Frühjahr hat begonnen, eine Zeit der etwas intensiveren Praxis, zu der wir uns im Rahmen einer kleinen Eröffnungszeremonie bekennen.
Wir werden in dieser Zeit morgens online Sitzen (6 Uhr) und uns mit Dogens Kapitel vom "Sutra der Berge und Wasser" aus dem Shobogenzo beschäftigen.
Alle sind herzlich willkommen, daran teilzunehmen, persönlich, ideell, virtuell!
Wir werden in dieser Zeit morgens online Sitzen (6 Uhr) und uns mit Dogens Kapitel vom "Sutra der Berge und Wasser" aus dem Shobogenzo beschäftigen.
Alle sind herzlich willkommen, daran teilzunehmen, persönlich, ideell, virtuell!


Osterkurs Benediktushof
06.04.2026
Inmitten erblühender japanischer Kirschen fand zum wiederholten Mal unser Ostersesshin am Benediktushof in Holzkirchen statt.
Wir hatten uns Passagen aus Dogens „leuchtender Perle“ vorgenommen und haben ihr im Kreise einiger Mitglieder unserer Sangha nachgespürt, ihren Schattierungen, ihrem immerwährenden Rund, selbst wenn wir sie für kantig halten, ihrer Strahlkraft im Dunkeln.
Danke an alle, die teilgenommen haben, Danke Benediktushof!
Wir hatten uns Passagen aus Dogens „leuchtender Perle“ vorgenommen und haben ihr im Kreise einiger Mitglieder unserer Sangha nachgespürt, ihren Schattierungen, ihrem immerwährenden Rund, selbst wenn wir sie für kantig halten, ihrer Strahlkraft im Dunkeln.
Danke an alle, die teilgenommen haben, Danke Benediktushof!

Vom Herzen der Fürsorge tief in den Bergen
13.03.2026
Ende Februar fand am Felsentor Juens gut besuchter Sesshin mit dem Thema „das fürsorgende Herz“ statt.
Bei schönstem Frühlingswetter, sternklaren, stillen Nächten, sich stetig verändernden Bergansichten, teilweise schneebedeckt, schien die Fürsorge auf dieser Seite bereits so umfassend, dass es, im Einklang mit dem unübertroffenen Essen fast etwas schwer fiel, sich vernachlässigt zu fühlen.
In unserer Praxis sind wir immer Fürsorgende. Wir sorgen für unser Zazen, unser Kissen, unsere Zazen-Nachbarn. Wir sorgen für den Gong, indem wir ihn vernehmen, für den Löffel beim Essen, indem wir uns der zahllosen fühlenden Wesen bewusst werden, welche diese Speisen zu uns gebracht haben. Wir sorgen für unseren Atem, für unsere Knie, unsere Zehen, unsere Gedanken, für unser Herz.
Wie wir dies tun, sagt viel über unsere Praxis insgesamt aus. Ob wir dies gewillt sind zu tun, entscheidet darüber, ob wir in dieser Übung ein dauerhaftes und nährendes Zuhause finden werden.
Eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Praxis und in unserem Menschsein insgesamt besteht darin, uns verfügbar zu machen für die Anfragen, welche der jeweilige Tag an uns stellt. Wir üben ein sanftes Hinwenden, kein forciertes Zwingen, kein Betrachten mit furchtgeweiteten Augen, sondern ein zartes Blickwenden, vorsichtig, aber entschieden. Dies allein stellt einen Großteil der guten Medizin dar, die wir einander verabreichen können. Dieses Quentchen „Widerstandsaufgabe“ ist heilsam. In beide Richtungen. Es kann, immer wieder praktiziert, zu mehr Zufriedenheit und Freude, zu mehr Glück und Liebe in unseren komplizierten, komplexen Leben führen – alle Wirrungen und Fehltritte miteingeschlossen.
Es zeichnet uns als Menschen aus, diese Hinwendung zum anderen, gepaart mit dem in der Folge eintretenden, ansteigenden Wissen ob unseres eigenen Leidens, des eigenen Schmerzes und dem der anderen.
Und dennoch ist es eines der wenigen Dinge, die wir für uns und andere tun können, in dem immerwährenden, komplexen Versuch, unseren immer noch wunderbaren Planeten zu kultivieren und etwas von seiner Großzügigkeit zurückzugeben.
Denn es ist ein gutes und es ist ein kurzes Leben. Und: es ist unser einziges.
Gassho, Juen
Bei schönstem Frühlingswetter, sternklaren, stillen Nächten, sich stetig verändernden Bergansichten, teilweise schneebedeckt, schien die Fürsorge auf dieser Seite bereits so umfassend, dass es, im Einklang mit dem unübertroffenen Essen fast etwas schwer fiel, sich vernachlässigt zu fühlen.
In unserer Praxis sind wir immer Fürsorgende. Wir sorgen für unser Zazen, unser Kissen, unsere Zazen-Nachbarn. Wir sorgen für den Gong, indem wir ihn vernehmen, für den Löffel beim Essen, indem wir uns der zahllosen fühlenden Wesen bewusst werden, welche diese Speisen zu uns gebracht haben. Wir sorgen für unseren Atem, für unsere Knie, unsere Zehen, unsere Gedanken, für unser Herz.
Wie wir dies tun, sagt viel über unsere Praxis insgesamt aus. Ob wir dies gewillt sind zu tun, entscheidet darüber, ob wir in dieser Übung ein dauerhaftes und nährendes Zuhause finden werden.
Eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Praxis und in unserem Menschsein insgesamt besteht darin, uns verfügbar zu machen für die Anfragen, welche der jeweilige Tag an uns stellt. Wir üben ein sanftes Hinwenden, kein forciertes Zwingen, kein Betrachten mit furchtgeweiteten Augen, sondern ein zartes Blickwenden, vorsichtig, aber entschieden. Dies allein stellt einen Großteil der guten Medizin dar, die wir einander verabreichen können. Dieses Quentchen „Widerstandsaufgabe“ ist heilsam. In beide Richtungen. Es kann, immer wieder praktiziert, zu mehr Zufriedenheit und Freude, zu mehr Glück und Liebe in unseren komplizierten, komplexen Leben führen – alle Wirrungen und Fehltritte miteingeschlossen.
Es zeichnet uns als Menschen aus, diese Hinwendung zum anderen, gepaart mit dem in der Folge eintretenden, ansteigenden Wissen ob unseres eigenen Leidens, des eigenen Schmerzes und dem der anderen.
Und dennoch ist es eines der wenigen Dinge, die wir für uns und andere tun können, in dem immerwährenden, komplexen Versuch, unseren immer noch wunderbaren Planeten zu kultivieren und etwas von seiner Großzügigkeit zurückzugeben.
Denn es ist ein gutes und es ist ein kurzes Leben. Und: es ist unser einziges.
Gassho, Juen

Jukai
12.02.2026
Am vergangenen Wochenende fand im winterlichen Musanji eine Jukai-Zeremonie für unsere Sanghamitglieder Avani, Damir und Jetske statt. Es waren freudige gemeinsame Stunden, die ihren Abschluss in einem geselligen Zusammensein fanden, bei dem auch unser Teeraum zu wachsen schien, denn wir hatten alle darin Platz.

Herzlichen Dank an die Sangha, denn ohne ein regelmässiges Zazen wäre dies nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank an unsere Gäste, die uns alle unterstützt haben. Und vielen Dank an unsere drei Bodhisattvas, deren gute Übung sich in all dem widerspiegeln und fortan ausbreiten kann in alle Richtungen!


